Programm

Was Nietzsche dem Glauben zumutet

Leben und Denken im Bann des Christentums.

„Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet!“ Dieser wohl berühmteste Ausspruch Nietzsches verführt dazu, ihn als radikalen Atheisten zu verstehen. Dabei wuchs er in einem evangelischen Pfarrhaus auf und wurde durch seine pietistische Mutter, das Internat Schulpforta und schließlich das kurze Theologiestudium auf vielfältige Weise protestantisch geprägt. Christiane Tietz zeigt hingegen, wie sehr der Pfarrerssohn, der zunächst selbst Pfarrer werden wollte, der Theologie verhaftet blieb. So schätzte er Jesus als „freien Geist”, verwendete im „Zarathustra” eine biblische Sprache und formte bei der Lehre von der „ewigen Wiederkehr des Gleichen” den Gedanken um, dass der Welt ein göttlicher Plan zugrunde liegt.
In Zusammenarbeit mit der Karl Rahner-Akademie.

Prof. Dr. Christiane Tietz

Do, 08.10. 19-21 (2 UStd)

Dieser Kurs kostet 14,00€.
Nr. 1217B

Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9

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